
Künstliche Fingernägel werden in Form von Gel oder Acryl aufgetragen. Eine auf den Naturnagel aufgesetzte Spitze, bekannter als Tip, dient dafür als Unterlage. Derart modelliert, sind die Nägel dann bis zu 70 Mal stabiler als ein unbehandelter. Um unschöne Lücken zwischen Kunstnagel und Fingeransatz zu vermeiden, sollte man etwa alle vier Wochen zur Nachbehandlung gehen.
Künstliche Fingernägel sind in der heutigen Zeit für viele Frauen ein wichtiger Bestandteil eines gepflegten Erscheinungsbildes. Über 80% aller Frauen sind mit ihren Fingernägeln unzufrieden. Jede Frau die auf ihr Äußeres bedacht ist, kann mit den verschiedensten Kunstnägel-Produkten ihre Naturnägel verschönern. Ob nun Gelnägel oder Acrylnägel besser aussehen liegt im Auge des Betrachters. Viele der Kunstnägel tragenden Frauen bevorzugen Acrylnägel, andere wiederum die etwas teureren Gelnägel. Fest steht, dass Acrylnägel wesentlich härter und ausdauernder sind als die leider doch sehr viel empfindlicheren Gelnägel.

Bisher führte der Weg zu künstlichen Fingernägeln über ein professionelles Nagelstudio. Inzwischen sind jedoch Nageldesign Produkte von verschiede- nen Nagelkosmetik Lieferanten für jedermann günstig erhältlich. Die Anwendung der Produkte kann mit etwas Geschick schnell erlernt werden und steht nach einer kurzen Einarbeitungszeit den Ergebnissen eines Nagelstudios in nichts nach.
Bei der Nagelmodellage wird wie folgt vorgegangen: Der Naturnagel wird zuerst gekürzt und die oberste Schicht leicht angerauht, danach wird ein Tip aufgeklebt. Nun wird wiederum der Übergang vom Tip zum Naturnagel glatt geschliffen. Zuletzt werden die verschiedenen Gel-Schichten aufgetra- gen, welche dann abschließend unter UV-Licht ausgehärtet wer-den. Wenn Ihr euch die Fingernägel selber machen möchtet, findet Ihr hier viele tolle Tips und ein umfangreiches Informationsangebot rund um das Thema Kunstnägel, Vor- beziehungsweise Nachteile der verschiedenen Techniken.