
Nagellack ist ein Kosmetikprodukt, mit dem man sich seine Finger- oder Fussnägel verschönern kann. Er ist in sehr vielen unterschiedlichen Farbtönen und Nuancen erhältlich, wie z.B. Rot, Schwarz, Weiss, Beige, Blau, Lila, mit Glitzer, in Pastelltönen oder ganz schlicht einfach nur Klarlack. Das Angebot an Nagellack ist unermesslich gross und man vermag beim besten Willen nicht alles aufzuzählen, doch es wird bestimmt für jedermann etwas passendes zu finden sein. Nagellack besteht zum grössten Teil aus Nitrocellulose, einer weissen, faserigen Masse, die auch als Cellulosenitrat bezeichnet wird. Hinzu kommen dann leichtflüchtige Lösemittel, die eingesetzt werden um eine Festmasse oder andere Flüssigkeiten zu lösen, sowie die gewünschten Farbpigmente für den Nagellack. Einzig und allein bei klarem Nagellack wird darauf verzichtet.
Schöne Fingernägel wirken gepflegt und sehr formschön und wer glaubt, dass dies von Natur aus so gegeben ist, der irrt sich, denn schöne Nägel sind das Resultat von häufiger Pflege. Gerade bei Frauen untermalen gepflegte Finger die Weiblicheit und hierzu gehört selbstverständlich auch ein passender Nagellack. Doch gerade bei diesem gossen Produktangebot sollte man einige Kleinigkeiten beachten. Ein guter Nagellack braucht die perfekte Konsistenz. Er darf keinesfalls zu flüssig sein, da er sonst beim Lackieren wieder herunter läuft, doch er darf auch nicht allzu zäh sein, weil er sich dann nur schwer auftragen und verteilen lässt. Nagellack sollte vorallem schnell trocknen, lange auf den Finger- oder Fussnägeln halten und ja nicht abblättern. Auftragen und trocknen lässt sich fast jeder Nagellack gut, doch bei der Haltbarkeit, da trennt sich die Spreu vom Weizen. Oft fängt der Nagellack nach zwei bis drei Tagen an abzublättern und einen Dauerlack gibt es bisweilen noch nicht. Wer also die Schönheit seiner Nägel wahren möchte, der sollte auf jeden Fall nach dieser Zeit ausbessern. Experten empfehlen, den Nagel vor dem Lackieren ordentlich zu feilen, zu reinigen und notfalls die Nagelhaut zurück zu schieben. Desweiteren solle man die Hände, inklusive der Nägel, gut mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme eincremen und dann nach dem Eintrocknen mit einer Polierfeile den Nägeln den letzten Schliff geben.
Nun kann im Prinzip der Nagellack aufgetragen werden. Da man allerdings Nagellack nicht unbedingt direkt auf den Nagel aufbringen soll, empfiehlt es sich, diesen vorher mit einem Nagelhärter zu behandeln. Er schütz ihn vor dem Nagellack und pflegt ihn noch zugleich. Kleine Ausrutscher beim Lackieren kann man leicht durch den Nagelkorrekturstift wieder beheben und besonderst brillant erscheint die Farbe, wenn man den überstehenden Nagel von unten noch mit einem Nagelweiss-Stift behandelt. Um Nagellack wieder zu entfernen, verwendet man einen speziellen Nagellack-Entferner. Sein Inhaltsstoff besteht aus Aceton, einem Lösemittel, Ethyl- und Butylacetaten, ebenfalls Lösemittel, Isopropanol, einem Alkohol, aus Glykol und einer Mischung aus pflegenden Ölen, sowie Duftstoffen. Diesen Entferner bringt man auf den Nagellack auf und kann mit einem Tuch so den Lack wieder herunter wischen. Aufpassen sollte man bei empfindlichen Händen und empfindlicher Haut, denn Nagellack, sowie Nagellack-Entferner können teilweise Allergien auslösen oder Entzündungen hervorrufen.
Nicht selten ist hierbei die schmerzliche Nagelbettentzündung. Bei schon etwas älterem und zäherem Nagellack gibt es die Möglichkeit, diesen mit sogenannten Nagellack-Verdünnern wieder brauchbar zu machen. Nagellack-Verdünner können Sie in der Apotheke oder bei diversen Fachhändlern recht preisgünstig erwerben. Hiervon wird ein wenig in den betroffenen Nagellack gegeben und so lange darin herum gerührt, bis dieser wieder seine ursprüngliche Konsistenz ereicht hat. Fazit ist, ein schöner Nagellack peppt unscheinbare Zehen im Sommer etwas auf und verleiht Fingernägeln das gewisse Etwas, deshalb wird er auf jeden Fall immer wieder gern gesehen.
